Left alone, covered with Snow


Coldness. Icy wind. The streets almost deserted, just a few night owls stumble and slip towards their targets, only known to themselves. Snow has been falling for three days now. Dark, low hanging clouds hide the sky. Not the kind of weather, who one associates with winter in his romantic imagination. The wind so cold, that you freeze immediately after leaving the house. Really desolate. And there she stands: Left alone, covered with snow. Bright red hair. Sad and yet wonderful green eyes. Wrapped in a thick, dark coat, anyway shivering. A black jeans, tight fitting. Boots. Gloves. Her shoulders, hair, even her nose covered with a thin layer of snow. She looks at me with this sad expression in her eyes. She's alone, she's cold, she's anxious. Nowhere to go in the middle of the night. I'm unsure what to do. There's this strange urge to hold her in my arms, to give her my warmth. Without knowing her. I look along the road. Noone notices her, her fear. People just passing by. I look towards her, raise an eyebrow and point to a small diner. Her eyes follow my finger. Than she nods. A little smile reach her lips, just for a moment. She's not alone anymore.

Allein gelassen, mit Schnee bedeckt


Kälte. Eisiger Wind. Die Straßen nahezu verlassen, nur einige Nachtschwärmer stolpern und rutschen ihren Zielen entgegen, die nur ihnen selbst bekannt sind. Der Schnee fällt bereits seit drei Tagen. Dunkle, tiefhängende Wolken verhüllen den Himmel. Nicht die Art Wetter, die man mit Winter in seiner romantischen Einbildung verbindet. Der Wind so kalt, das man sofort friert, sobald man sein Haus verläßt. Absolut trostlos. Und da steht sie: Allein gelassen, mit Schnee bedeckt. Leuchtend rote Haare. Traurige und trotzdem wunderschöne grüne Augen. Eingewickelt in eine dicke, dunkle Jacke, trotzdem frierend. Eine schwarze Jeans, enganliegend. Stiefel. Handschuhe. Ihre Schultern, Haare, sogar ihre Nase von einer dünnen Schicht Schnee bedeckt. Sie schaut mich an mit diesem traurigen Ausdruck in den Augen. Sie ist allein, ihr ist kalt, sie hat Angst. Nirgendwo, wo sie hin könnte, mitten in der Nacht. Ich bin unsicher, was ich tun soll. Da ist dieser merkwürdige Drang, sie in den Armen zu halten, ihr meine Wärme zu geben. Ohne sie zu kennen. Ich schaue die Straße entlang. Niemand nimmt Notiz von ihr, ihrer Angst. Die Menschen gehen einfach weiter. Ich schaue sie an, hebe eine Augenbraue und deute zu einem kleinen Restaurant. Ihr Blick folgt meinem Finger. Dann nickt sie. Ein kleines Lächeln erreicht ihre Lippen, nur für einen Moment. Sie ist nicht länger allein.